Bayerischer Dachshundklub gegr. 1893 e. V.  
Schirmherr: SKH Herzog Franz von Bayern

Neuigkeiten aus dem Leben der Sektionen 2018

Hier wollen wir Ihnen zeigen wie viel Spaß und Freude es macht, am Klubleben teilzunehmen. Ob für Jäger oder Liebhaber unsere Sektionen haben ein vielseitiges Jahresprogramm zusammengestellt. 

 Viele Bilder und Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Sektionen. 

Schweißseminar der Sektion Altötting/Mühldorf im BDK

Am 17.03.2019 veranstaltete die Sektion AÖ-MÜ des Bayerischen Dachshundklube.V. im Gasthof Baumgartner in Tiefenstätt das Schweißseminar mit dem Referenten Karl Geißinger (Landesverbandsobmann vom Bayerischen Dachshundklub e.V.Gebrauchs- und Prüfungswesen und Verbandsrichter JGHV/DTK) 

Im ersten Teil des Vortrags erhielten wir u.a. einen Überblick über die gebräuchlichen Hilfsmittel sowie wichtige Hinweise zur korrekten Anlage von Schweißfährten.  

So beginnt man beispielsweise im jungen Alter mit kurzen Futterschleppen, die man im Laufe der Zeit immer weiter verlängert. Die Belohnung am Fährtenende (z.B. in Form eines gefüllten Futternapfs) muss allerdings versteckt sein, damit der Hund mit seiner Nase und nicht auf Sicht arbeitet.

Später – beim Wechsel von der Futterschleppe zur Schweißfährte – wird es dann wichtig, diese möglichst naturgetreu vorzubereiten, also außer den Schweißtropfen auch die Fährtenabdrücke des Wilds mit dem Fährtenschuh zu simulieren.Und das Anlegen sogenannter „Wundbetten“ und „Verleitfährten“ gehört ebenfallszu den Dingen, die man bei der Ausbildung nicht vernachlässigen sollte.

Damit der Hund mit der Zeit immer sicherer bei der Fährtenarbeit wird, ist es sinnvoll, die Fährtenanlage zu variieren. So kann beispielsweise die Länge der Fährte immer weiter gesteigert werden (auch über 1000 m hinaus) oder die Standzeit (das Zeitintervall vom Anlegen bis zur Fährtenarbeit, z.B. vier bis 40 Stunden) kann verlängert werden.

Wichtig sei, so Karl Geißinger, dass „der Hund immer gefordert wird, aber nicht überfordert“ und das bedeutet, als Hundeführer/in muss man imstande sein, seinen Hund zu „lesen“, also sein Verhalten bei der Arbeit einschätzen zu können.Gerade bei den Schweiß-Prüfungen ist dies dann von großer Bedeutung um zu erkennen, ob der Hund noch auf der Fährte ist oder nicht mehr.

Nach einigen Ausführungen zum Prüfungsablauf und ein paar Tipps, wie man diese hoffentlich sicher und erfolgreich absolviert, gab es eine kurze Pause.

Im zweiten Teil seines Vortrags gab uns Karl Geißinger einen Überblick über die – dem einen oder anderen Hund möglicherweise später bevorstehende – praktische Fährtenarbeit bei der Nachsuche und sprach damit vor allem die jagdlich Interessierten und Jäger/innen an.

Hier ging es u.a. um das richtige Verhalten beim Suchen des Anschusses, die Deutung der Pirschzeichen und die daraus resultierenden verschiedenen Arten der Nachsuche (Totsuche oder eventuell lange, schwierige Riemenarbeit, vielleicht mit Hetze).

Alles in allem war der Vortrag lehrreich und sehr interessant, so dass jede/r sicherlich wertvolle Informationen für sich und die Hundeausbildung mitnehmen konnte, wobei Karl Geißinger auch den Humor nicht zu kurz kommen ließ und mit seinen Anekdoten die Zuhörer über die gesamten drei Stunden immer bei Laune hielt

Bericht: Martin Ziegmann   weiter 

Zuchtschau der Sektion Wendelstein im BDK
Die wahren und echten Topmodells und zwar Dackel mit unbestechlichem Treueblick und vier tapsigen Pfoten eroberten einmal
 mehr die Herzen zahlreicher Besucher im Saal des Gasthauses Weingast in Kematen. Angesagt war die inzwischen schon 
traditionelle Dackelzuchtschau, zu der Anna Lindlmaier, erste Vorsitzende der Sektion Wendelstein im Bayerischen Dachshundklub eingeladen hatte
 Zur Freude aus der Vorstandschaft sowie vielen Mitgliedern und Helfern der Sektion stellten sich 30 edle Schönheiten der Spezies Kurz-, Lang- und Rauhhaar einem herausfordernden Wettbewerb, den keine Seifenoperserie aus dem Fernsehen in keiner Weise hätte toppen können. Als Gesamtsieger mit dem Titel schönster Dackel von Kematen wurde nach hartem Ringen der erfahrenen Preisrichterin und auch Teckelzüchterin Iris Steigmüller aus Dornstetten im Schwarzwald letztendlich „Ulfilas von der Bismarkweide“ mit seiner Besitzerin Janina Woywod aus Bad Feilnbach. Mit bestechendem Blick und sauberem Tapsen auf dem Laufsteg gelang es dem 23 Monate alten Rauhhaar-Rüden, die 12 Monate zählende Langhaar- Konkurrentin „Minouche“ mit ihrem jungen Hundeführer Marinus, Baron von Stackelberg aus Dietramszell sowie Kurzhaarhündin „Kenia von den Zwergenkönigen“ mit Besitzerin Gabi Kälbli aus Weichs bei Dachau auf die Plätze zu verweisen. Die Mitstreiter hatten sich zuvor in den jeweiligen Kategorien fürs spannende Finale qualifiziert. Als schönster „Jüngster Dackel“ in der Altersklasse „sechs bis neun Monate“ wurde Rauhhaar-Hündin „Bavaria vom Riedenthal“ von ihrem Frauchen Katharina Seidel aus dem Weinviertel in Österreich als Nachwuchsstar auf vier Pfoten gefeiert. In Anlehnung an eine Seifenoperserie im Fernsehen hatten auch für die liebenswerten Superstars auf dem Weg zum Olymp für Pokal und gesponsertem Spezialfutter, einige Aufgaben mit Dackelsgeduld zu meistern. Bei den Hunden kaum spürbar, dafür umso mehr bei Frauchen und Herrchen, etwa bei Besitzerin Helene, Herzogin von Bayern aus Kreuth, oder Lena Eder als jüngste Hundeführerin aus Tuntenhausen, war natürliches Lampenfieber.Um die Spannung zu steigern, gab es von vereinseigenen Jagdhornbläsern eine Begrüßungsfanfare, welche die gelehrigen und treuen Vierbeiner kurzerhand in eine mitgesungene „Dackelhymne“ umsetzten. 

Der Ernst für einen Topstar als Hündin oder Rüden -ausgeschlossen vom Wettbewerb waren kastrierte Tiere- für Ausstellungen und Weiterzucht begann mit einer Beurteilung auf dem Tisch mit erster Feststellung eines implantierten Chips oder auch Tätowierung als ordnungsgemäß registrierter Hund. Überwiegend geduldig und hingebungsvoll ließ sich jeder Kandidat auf Vollständigkeit seines Gebisses untersuchen, Bauchumfang messen, seine Formschönheit und Zuchtfähigkeit abtasten lassen. Beim Rauhhaar wurde zudem der typische Bart, und bei den weiteren Zuchtformen Fell, Fang, Rute und Haarbeschaffenheit
bewertet. Entscheidende Punkte brachten spannende Laufrunden auf dem Parkett. Perfekte Körperhaltung vom Fang bis zur Rute, dazu bevorzugtes Traben ließ die manche Konkurrenz vor Neid erblassen oder das Herz samt Rute des anderen Geschlechts höherschlagen. Für die richtige Bewegung war selbstverständlich das Zusammenspiel mit der Führungsperson
oberhalb der Leine oberstes Gebot. In gespannter Erwartungshaltung wartete der treueste Begleiter und sein Frauchen oder Herrchen auf das Urteil das mit „Sehr gut“ oder „Vorzüglich“ und bei jungen Hunden mit „Vielversprechend“ ausfiel. Letztere durften mit gesteigertem Charm von Nasenspitze bis zum Rutenende und graziöser Gangart die Richterin bezirzen
Bericht P.Strim              weiter unter Aktuelles



Zuchtschau der Sektion Altötting/Mühldorf im BDK 

 - Fast so viele Aussteller wie vor 30 Jahren

Bei herrlichem Sonntags Wetter fand unsere Zuchtschau im Gasthof Baumgartner in Tiefenstätt statt.

1989 wurden auf der Zuchtschau unserer Sektion (alias „Mühldorf“) 54 Dackel dem Richter vorgestellt.

Heute 30 Jahre später haben wir fast ein ähnliches Ergebnis erzielt.   

 Nach der Musikalischen Eröffnung mit dem Jagdhorn von Richter Georg Lang und seiner Frau (aus Blaustein in Baden-Württemberg) wurden 50 Dackel – jeder Haarart und Größe dem Richter zur Bewertung vorgestellt. 

 Neben der richterlichen Begutachtung waren aber auch viele Interessierte anwesend, zudem wurden am Info Stand viele Fragen beantwortet und Info Material und Welpenlisten ausgegeben.

 Auch für die Unterhaltung der Herrchen, Frauchen und Kinder war etwas geboten, es gab eine Tombola mit vielen schönen Preisen zu gewinnen außerdem gab es für die Kinder  Malbücher und Stifte und der Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt (einfach 166km) erhielt ein kleines Präsent.

 Das ganze Geschehen im Ring wurde auf eine große Leinwand übertragen.

Nach dem Richten wurden dann die schönsten der Schönen ermittelt.

Schönster Puppy:   Destiny von St. Martin

Schönster Jüngster: Flocke vom Schwindauer-Land

Schönster Jugend:   Gundi von der Reiteralm

Schönster Rauhhaar:  Wuggi vom Grundlhof

Schönster Kurzhaar:  Isidor von der Martinskirche

Schönster Langhaar: Indra von Damsmühle

Schönster Veteran:  Paco von der Ruhrau

 

Tagessieger wurde Isidor von der Martinskirche

 Es war eine rundum gelungene Veranstaltung – 

 Wir danken allen Ausstellen und Besuchern die diesen Tag für uns, dem neuem Team der

Sektion Altötting/Mühldorf, unvergesslich gemacht haben.  

Und nun hoffen wir dass ihr uns auch nächstes Jahr wieder besucht wenn es heißt

Die Sektion Altötting/Mühldorf lädt ein zur Zuchtschau am

23.02.2020

Wir versprechen euch es gibt neben tollen Preisen für die Sieger auch tolle Überraschungen für die Aussteller, Interessierten und Kinder.   weiter unter Dackelreport

Bericht:  Ingrid Niggl


Jahreshauptversammlung der Sektion Landshut 

Am 27.01.2019 fand um 16:00 Uhr unsere Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Um 15:00 Uhr traf sich ein Teil der Dackelliebhaber zu einem gemeinsamen Spaziergang, bevor um 16:10 Uhr Josefine Geltl die Jahreshauptversammlung eröffnet und die Beschlussfähigkeit festgestellt hat.
Nach den Berichten, von Josefine Geltl, dem Kassier und den verschiedenen Obleuten, wurden die Wahlen durchgeführt.
Unsere neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzende
und Obfrau für das nichtjagdliche Ausbildungswesen Josefine Geltl

2. Vorsitzender
und Obmann für das jagdliche Ausbildungswesen Ludwig Strasser

Kassenwart 
Walter Kaulbarsch

Schriftführerin
und Obfrau für Zuchtschau (Ausstellungswesen) Gaby Kälbli

Obfrau Welpenvermittlung 
Birgit Kodritsch

Obmann Öffentlichkeitsarbeit 
Heinrich Gerzer

Die gesamte Vorstandschaft möchte sich für entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Wir werden unsere Ämter so gut wie möglich ausüben und sind selbstverständlich für jegliche Anregungen, Fragen und Gespräche offen 

Bericht: Gaby Kälbli                                 weiter


Dackeltreffen im Stadtpark Waldkraiburg der Sektion Altötting/Mühldorf 

4 Gespanne trafen sich im Stadtpark Waldkraiburg zum Hundetraining. Es war Tauwetter und nicht nur dass alle Wege und Wiesen richtig nass waren nein es regnete und die Temperaturen waren alles andere als gemütlich. Aber wir waren wasserdicht angezogen und so marschierten wir nach dem Motto - weiter 


Gründungsveranstaltung der Sektion „Westliche Wälder Leuthau“ im BDK

8. Dezember 2018, 11:15 Uhr: Es ist soweit – Die Erstmitglieder unserer neu zu gründenden Sektion „Westliche Wälder Leuthau“ sind vollzählig 

Zu unserer großen Freude hat sich der gesamte BDK-Vorstand, Herr Dr. Jürgen Bujanowski-Weber, Frau Elfriede Kolbeck, Frau Sabine Herrmann und Frau Stephanie Petersen eingefunden. Ebenso durften wir von Anfang an Frau Isabelle Gräfin von Oppersdorff von der Sektion Allgäu begrüßen. Über dieses Interesse und den erhaltenen Zuspruch bedanken wir uns nochmals sehr herzlich. 

Nach der sehr persönlichen, herzlichen und aufbauenden Rede durch den 1. Vorsitzenden des BDK wurde die Wahl der neu zu besetzenden Vorstandschaft durch Frau Petra Kockerbeck geleitet. 

Bereits eine halbe Stunde später durfte sich Herr Martin Kremmling als 1. Vorsitzender, Herr Daniel Scheidler als 2. Vorsitzender, Frau Silvia Kremmling als Schriftführerin und Frau Johanna Dorner als Schatzmeisterin zu ihrem neuen Amt gratulieren lassen. Nach einem kurzen Fotoshooting ging es mit gelöster und fröhlicher Stimmung in den gemütlichen Teil. Zeitplanmäßig durften wir unter den nun ankommenden Gästen auch Vertreter der Sektionen Günzburg und Oberland begrüßen. 

Nach einem hervorragenden Mittagessen und sehr guter Bedienung in unserer zukünftigen Vereinsgaststätte „Zur Wertachau“ ging es im Konvoi zu unserem 5 Minuten entfernten Vereinsgelände. In unserem kleinen, inzwischen beheizbaren Klubhaus erwarteten unsere Gäste Tombola-Geschenke, Glühwein / Punsch, Kaffee, Bier und selbstgebackene Plätzchen und Stollen.

 Die musikalische Untermalung übernahm die „Amateur–Jagdhornbläsergruppe“ Leuthau, die anerkennend von unseren 4-Beinern begleitet wurde. Vervollständigt wurde unser Gründungstag durch eine harmonische und fröhliche Stimmung. Es wurden Bekanntschaften geschlossen, interessante Themen rund um unsere Dackel angeschnitten und wir durften viele Glückwünsche entgegennehmen. 

Wir bedanken uns bei all unseren Gästen, den vielen Glückwünschen der anderen Sektionen und nochmals beim gesamten BDK-Vorstand. Wir freuen uns auf eine allseits angenehme und konstruktive Zusammenarbeit mit dem BDK und den anderen Sektionen.  weiter

Bericht Johanna Dorner