Bayerischer Dachshundklub gegr. 1893 e. V.  
Schirmherr: SKH Herzog Franz von Bayern

ESCHICHTE DES MONATS


Hier können Sie, liebe Mitglieder, Ihre Dackel mit Bild und einer kleinen Geschichte präsentieren.

Bitte schicken Sie Ihren Beitrag an kolbeck@dackelklub.de.

Wir wünschen viel Spaß beim Verfassen und Lesen dieser Geschichten rund um unsere Dackel. 

November- Lieserl ist eingezogen

Servus, i bin des Lieserl und vor ein paar Stunden in mein neues Zuhause gezogen. Ich fühle mich schon sehr wohl. Der Typ, der immer mit mir spielen will scheint auch ganz okay zu sein. Den kann man herrlich in die Ohren zwicken und dann unter die Couch laufen. Da kommt er nicht runter, wahrscheinlich zu gut gebaut.
Den Garten habe ich auch schon entdeckt, der ist toll. Puh, einmal bin ich ganz schön erschrocken, kommen da vier Flatterviecher daher. Ich wollte dann mal nachgucken, aber das durfte ich nicht. Frauchen hat gesagt, die gehören zur Familie und werden nicht gefressen. Da werde ich bestimmt nochmal nachfragen. Jetzt schlafe ich erstmal bei meinem neuen Frauchen auf den Schoß. War ja alles ziemlich aufregend. 

(Mitglied Sektion Altötting/Mühldorf)


August -  Hallo, hier ist Ypsi!
Heute will ich euch ein wenig von mir erzählen. Ich bin eine 2-jährige Rauhaardackeldame und momentan mit meinem Herrchen und Frauchen auf grosser Reise in der Bretagne. Hier sprechen die Leute irgendwie anders. Mein Fraule sagt, das ist französisch. Aber die Hunde hier sprechen alle meine Sprache- komisch. Ich finde es hier ganz toll und vor allem brauche ich jetzt 3 Wochen nicht zum BHP-S-Kurs gehen. Heute musste ich mich schon sehr über die frechen Möwen ärgern. Die fliegen immer im Tiefflug über mich weg und kreischen ganz
fürchterlich. Das Meer ist auch so komisch. Erst ist es ganz nah und dann wieder ganz weit weg. Das nennt man Ebbe und Flut, sagt mein Herrchen und das fällt hier an diesen Stränden  besonders stark auf. Und der Sand am Strand ist ganz fein. Einfach toll zum Löcher buddeln. Ja wie Ihr seht,  werde ich diese  3 Wochen
so richtig genießen und mich dann wieder gut erholt, in meinen Kurs stürzen.
Viele Grüsse! Eure Ypsi vom Grundlhof (Mitglied Sektion Altötting/Mühldorf)


Juli 2019 keine Regel ohne Ausnahme

Ein sonniger  Nachmittag im Februar, es lag noch ein bisschen Schnee auf den Feldern. So ein Wetter muss man einfach ausnützen, wenn  man einen Dackel hat. Ich machte also mit meinem Rauhaardackel
Odin  einen weiten Spaziergang im Wald. Den letzten Kilometer wollte ich am Waldrand  nach Hause gehen. Nach einigen Metern auf dem freien Feld überzeugte mich ein Blick in die Runde, dass die Luft
rein war, kein Hase oder Reh. Mit den Worten „sei schön brav“ ließ ich Odin von der Schleppleine. Er war auch brav, bestimmt 30 Sekunden lang, dann hatte er auf dem freien Feld eine Spur! Mit lautem Spurlaut jagte er über den Acker, es schallte weithin. Er sauste den Hügel hinab, auf der anderen Seite wieder in ein kleines
Wäldchen hinauf, immer mit lautem Gebell. Ich versuchte es vergeblich mit Pfeifen, dann lief ich hinterher. Als ich in einem Brombeergestrüpp hängen blieb, den Hund nur wenige Meter neben
mir sah und hörte, tat ich das, was jeder Dackelbesitzer gelernt hat: ich kehrte zu dem Platz, an dem die Jagd begonnen hatte, zurück. Ich setzte mich auf einen Baumstumpf am Waldrand in die Sonne, den
wunderbaren Ausblick übers Isartal konnte ich aber so gar nicht genießen, genau so wenig wie die ersten Sonnenstrahlen. Ich rief meinen Mann an, es solle das Gartentor und die Haustür aufmachen, falls Odin gegen jede Wahrscheinlichkeit zu Hause auftauchen würde. Und so saß ich in der Sonne, machte es mir relativ gemütlich, hörte ihn nach einiger Zeit im Wald hinter mir bellen, dann war Ruhe; später
wieder unten im Tal. Als langjährigem Dackelbesitzer war mir die Situation natürlich nicht ganz neu, aber irgendwann ist ja doch noch jeder meiner Dackel zurückgekommen.
Ich wartete und wartete, hoffte, dass ich keinen Sonnenbrand bekomme, wartete weiter. Nach langer Zeit klingelte mein Handy, mein Mann war dran: Odin sitzt zu Hause in der Küche und frisst!
Der alte Spruch hatte sich mal wieder bewahrheitet: keine Regel ohne Ausnahme! (Mitglied Sektion Landshut)

 

Juni 2019 Frieda erzählt 

Ich, die Ida von der Martinskirche (genannt FRIEDA), hatte Anfang März ein Rendezvous mit dem Anton ( Dante Bella Morawia) aus Österreich. 
Nach ca. 5 Wochen fing mein Körper an sich zu verändern. Tag täglich wurde ich dicker und dicker. Nach 6 Wochen sah ich aus wie ein kleiner Zeppelin. Frauchen und Herrchen machten sich von nun an immer wieder lustig über meine Figur. Sie kauften mir sogar ein neues Bett fürs Wohnzimmer, dieses hatte aber so einen komischen Holzrand. 
Nach 9 Wochen sah ich aus wie ein Heißluftballon. 
Am 10.05.19 ging es mir gar nicht mehr gut. Ich hatte ziemlich starke Bauchschmerzen. Frauchen meinte dann, ich Soll mich in diese komische Holzkiste legen. Plötzlich um 14.55 Uhr schlüpfte ein kleines Würmchen aus mir heraus. Ich leckte es sauber und biss die komische Schnur ab. Ich dachte jetzt könnte ich mich erholen, aber jetzt ging das ganze von vorne los.  Nachdem der 6te Rüde da war (Frauchen wollte ja ein rotes Mädchen) kam Nummer 7 ein rotes Mädchen.  Aber ich war ja noch lange nicht fertig.Erst nach dem 12 Welpen (wir hatten mittlerweile schon 22.55 Uhr) war die Anstrengung vorbei. Frauchen und Herrchen waren geschockt. Mit so vielen Welpen hätten sie niemals gerechnet. Jetzt ist meine kleine Familie schon eine Woche und die Kleinen entwickeln sich prächtig. Nur muss Herrchen und Frauchen ein bisschen mit der Flasche mithelfen, denn 12 so hungrige Mäulchen satt zu bekommen , ist gar nicht so einfach.
So, jetzt muss ich wieder meinen Mutterpflichten nachkommen.
Servus euere FRIEDA             (Mitglied aus der Sektion Bayerischer Wald) 


Mai 2019  Strolchi erzählt aus seinem Leben..

Heute möchte ich euch eine kleine Anekdote aus meiner Welpenzeit erzählen. Ich war so ca. 12-14 Wochen alt. Jeden Samstag ging mein Frauchen mit mir zur Hundeschule. Wir waren alle ca. gleich alt, jedoch unterschieden wir uns in Größe und Gewicht enorm. Manche hatte ewig lange Beine und waren hoch wie ein Kirchturm, zumindest aus meiner Dackelperspektive. Also wie gesagt es war wieder Samstag, Hundeschule. Es stand vor dem Üben ein gemeinsamer Spaziergang durch die Wiesen am Programm. Echt nicht schlecht so mit den ganzen Hundekumpels durch die Gegend schnüffeln. Ich stapfte ganz in die Gerüche versunken so durch die Gräser und war ganz auf mich konzentriert als plötzlich so ein langbeiniges weißes Ungeheuer auf mich zustürmte und mir mit der Schnauze von der Seite einen solchen Stupser gab, dass ich die Böschung runter rollte. Das dauerte ewig bis ich wieder auf meine kurzen Beinchen kam und dann brannte es ganz fürchterlich an meinem noch nackigen kleinen Dackelbauch- echt schrecklich. Ich jaulte laut los und mein Frauchen kam die Böschung heruntergestürzt und holte mich aus diesem Feuer das um mich brannte raus. Sie sagte das sind Brenneseln, ja was weiß den ich , jedenfalls will ich mit solchen Dingern vorerst nicht mehr in Berührung kommen. Mein Frauchen tröstete mich und blies kalte Luft an mein Bäuchlein, so war nach einiger Zeit die Welt für mich wieder in Ordnung und ich rannte wieder mit den anderen los. Vor dem weißen Ungeheuer nahm ich mich aber sehr in Acht, wenn ich die sah, war ich weit weg.

Gott sei Dank hat mein Frauchen ja unsere Dackelschule gefunden und jetzt machen die Samstage mit den anderen Dackeln trotz lernen richtig Spaß. Allerdings hat sich mein Frauchen ja nun diesen blöden BHP-Kurs in den Kopf gesetzt, naja wollen mal sehen, ich glaube, ich mache mit, wenn ich ihr damit eine Freude machen kann, glaube ich jetzt mal so, sie macht ja auch alles für mich, wird schon nicht so schlimm werden, hoffe ich.

Übrigens heute sind mir die Brennesseln egal, da sause ich durch ohne Probleme ich bin jetzt ja schon ein richtiger Kerl.

So das war ein kleiner Bericht aus meinem noch jungen Dackelleben  - Mitglied der Sektion Altötting /Mühldorf

 

April 2019 ....hmmm, also das war so....
Eigentlich ist ja seit ein paar Tagen der Frühling ins Land gezogen und so durften wir - Bonnie, Basti, Beppo und Barolo vom Starnberger Land - endlich auf Abenteuerstreifzug in den Garten. So was tolles, was es da alles zu erleben und entdecken gibt! Wir sind ja erst sieben Wochen alt müsst ihr wissen. Also diese Freiheit  wollen wir jetzt immer haben!! Und nun das - wieder ist es kalt und stürmisch geworden, gestern hat es sogar geschneit. Und so hat unser Frauchen gesagt, dass wir heute leider nur drinnen spielen dürfen, denn sie will ja, dass wir gesund bleiben. Aber halb so wild, nachdem wir ausgiebig getobt, uns gegenseitig in die Schwänzchen und Beinchen gebissen, an unserem ersten Rehbeinchen genagt haben und mit Frauchens Enkeltochter geschmust haben, haben wir ein wunderbares Plätzchen zum Ausruhen gefunden! . Diese Decke ist soooo kuschelig und Frauchen sagt es ist eine große Ehre auf ihr zu liegen. Es ist nämlich die Gscheidhaferl-Decke unserer großen Schwester Bella (Annabell vom Starnberger Land), die die BHP-G letztes Jahr als Tagessiegerin der Sektion Oberland bestanden hat und dafür diese tolle Belohnung bekommen hat. Finden wir super! Endlich ein Preis, von dem alle was haben ;-) Viele Grüß!e von Bonnie, Beppo, Basti und Barolo samt Personal                                                                                                                  Jana Schmaderer Sektion Oberland


März 2019    Isidor von der Martinskirche !!!
Vor einem Jahr hat uns die 1.Vorsitzende der Sektion Altötting/Mühldorf zu ihrer Zuchtschau eingeladen.
Isidor und meine Familie waren davor noch nie auf einer Zuchtschau wir wussten gar nicht was auf uns und Isidor zukommt.

Wir hatten keine Ahnung wie man läuft den Hund in Stand bringen sollte oder sonstiges nach dem mein Mann die erste Runde mit Isidor gelaufen ist bekam Isidor von dem damaligen Richter Dirk Topel ein V in diesem Moment wussten wir gar nicht was das jetzt bedeutet erst als uns ein Mitglied der Sektion im schönen Dialekt sagte,  Jetzt müsst ihr do bleibm bis zum Schluss.Für  den Sieg hat es an diesem Tag aber nicht gereicht dennoch unser Fieber für Zuchtschauen war geweckt.Von  März bis November 2018 waren wir viel auf Zucht und Spezialausstellungen  unterwegs. Isidors  Erfolge stiegen von mal zu mal es folgten Formwerte wie V1,VDH-CAC,DTK-CAC,BOB und unser absolutes Highlight im Oktober der Landessieger in Ingolstadt. Das Jahr endete damit das wir die Ahnentafel vom Zuchtbuchamt DTK aus Duisburg zurück bekamen und somit unser Isidor zur Zucht zugelassen ist.Im Februar 2019 war es dann wieder Zeit für die Zuchtschau Altötting/Mühldorf was für uns eine große Freude war daran teilzunehmen und immer wieder teilzunehmen schließlich begann dort unsere Zuchtschau Reisen. Wir hatten gar keine Erwartung an diesem Tag es war eher Freude wieder da zu sein, Spaß zu haben,nette Gespräche zu führen, Freunde treffen. Mein Mann und Isidor bereiteten sich auf den ersten Lauf vor. Die  beiden hinterließen einen guten Eindruck bei dem Richter Georg Lang und bekamen den Formwert V. Herr Lang hatte an diesem schönen Sonntag alle Hände voll zu tun bei 50 Hunden. Am Nachmittag war es dann soweit es ging in die heiße Phase um den schönsten Kurzhaardackel zu krönen Isidor und mein Mann hatten die Ruhe Weg mein Sohn und ich drückten fleißig die Daumen für Isidor. Nach ein paar Runden laufen im Ring entschied sich Herr Lang für unseren Isidor die Freude war groß. Nachdem auch die anderen Haararten gekrönt wurden sowie auch schönster Puppy, schönster Jüngster,schönster Jugend, schönster der Haararten und  sowie schönster Veteran ging es jetzt noch um den Tagessieger also nochmal laufen hieß es für meinen Mann und Isidor aber auch präsentieren und den Hund in den Stand bringen. Herr Lang hatte es bei 7 wunderschöne Dackel die alle eine gute Figur machten nicht leicht sich zu entscheiden. Nach kurzer Zeit sagte Herr Lang er hat schon einen Hund im Auge und lief wiederum kurz hin und her schaute sich noch einmal alle Dackel genau an und ging dann zu meinem Mann und Isidor und gratulierte zum Tagessieg. Wir waren überrascht und auch voller Freude Isidor ist eine Bereicherung für unsere Familie und wir sind dankbar diesen tollen Hund zu haben.                                                      Stefanie und Alexander Böck (Sektion Altötting/Mühldorf und Sektion Westliche Wälder Leuthau)


Februar 2019 eigentlich wollten wir ja garn nicht züchten

Eigentlich wollten mich meine zweibeinigen Eltern „nur“ zu ihrer persönlichen Belustigung und damit sie wieder einen Antrieb haben zum Spazierengehen. Tja, hätten sie mich mal nicht sooo unterschätzt. Mit Hilfe meiner Welpenlehrerin und zugleich Begleithundelehrerin zeigte ich meinen Futtereltern, was alles in mir
steckt. Und nach bestandener Begleithundeprüfung und guten Formwertnoten konnten auch sie nicht mehr anders, als nur noch einen Gedanken zu haben:
Meine Gene weitervererben zu lassen.
Dazu brauchte ich aber einen Mann. Der war mithilfe guter Empfehlung schnell gefunden. Man hat mir sogar die Auswahl lassen! Aber es war Liebe auf den ersten Blick und wie der Name schon sagt: Nougat sollte es sein. Im Dezember 2018 hielten wir dann zwei Tage lang Hochzeit. Man, war der stürmisch. Aber mithilfe seines sehr erfahrenen Frauchens, hat es selbst mir Spaß gemacht. Aber was soll das: ich werde auf einmal behandelt wie ein Wattebällchen! Wissen meine Zieheltern denn nicht, dass ich selbst weiß, was gut für mich ist? Und dann
auch noch so ein blöder Termin in der Tierarztpraxis: ach ja, dann lass ich halt nachschauen, ob ich aufgenommen habe . Aber ich weiß es doch schon längst, weil mir nämlich seitdem übel ist und ich mich morgens übergeben muss. Und damit es allen klar wird, schmeckt mir auch mein Trockenfutter nicht mehr.
Mensch dauert das lang, bis Frauli kapiert hat, dass ich jetzt Nassfutter möchte und brauche. Somit hatte ich auch die letzten 4 Wochen endliche wieder was Schmackhaftes zwischen den Zähnen (auch wenn’s teilweise wieder hoch kommt)!
Frauli hat mir auch eine komische Kiste gebaut. Da leg ich mich zwar ab und zu rein, aber ich weiß gar nicht so recht, was ich darin soll – ich liege doch lieber auf dem Schoß bzw. in meinem Bett. Oder sollte ich doch ...? Mensch, es ist Sonntag und mir wird so komisch. Ich glaub, ich verkriech mich doch lieber in der Box. Ach
menno, irgendetwas passiert mit mir: ich glaub, ich geh mal meine Ziehmama holen. Oh Gott, die ist ja mächtig aus dem Häuschen. Die hat auch gemerkt, dassmeine kleinen Mäuschen endlich in die große weite Welt wollen. Nach einer Weile hat sie wohl wieder ihr Vertrauen in mich gefunden und sitzt nun wartend vor
meiner Kiste, in die ich mich wieder verkrochen habe.

Aber das ist blöd, ich glaub, ich geh doch noch mal raus und krieg meine Babies vor der Hütte. Meine Mama ist nun ganz ruhig und ich glaub, ich bin ganz froh, dass sie da ist. Sie hat mir ein schönes weiches Kissen vor die Box gelegt und streichelt mich ganz ruhig. Sie weiß inzwischen, dass ich das alleine schaffen will.
22:45 Uhr: Hui, was ist das: nachdem ich jetzt 4 Stunden intensiv gedrückt habe, plumpst jetzt mein erster Welpe raus und boah: motzt mich gleich an! Ja da bleibt mir doch nichts anderes übrig, als es gleich sauber zu machen und hoppla, der zweite kommt ja auch gleich hinterher! Tja, was beim ersten gut gegangen ist, geht auch gleich beim zweiten nochmal so gut. Wie, die kommen gleich weg? Ach ne, Mama und Papa (halt, sind ja jetzt Oma und Opa) wollen bloß kucken, wie schwer meine Kleinen sind. Derweil verkriech ich mich doch lieber in die Box und sie wissen sofort, wo die Milchbar ist. Halt, jetzt brauch ich erst mal ne Pause! Und einen Schluck Wasser nehme ich gerne von meiner Mama. Nachdem wir drei nun ein bisschen geschlafen haben, drückt’s mich schon wieder. Naja, was bei den ersten zweimal gut ge.. hoppla, da ist ja schon das dritte! Klasse, es ist Montag um 1:40 Uhr (wir können in Zukunft zweimal Geburtstag feiern!!!). Hey, meine Mama ist ganz hin und weg. Gut, das dritte ist zwar ein bisschen klein geraten, aber dafür hab ich mich nicht so anstrengen brauchen! Und ja, ich habe alles alleine geschafft und bin nun glücklich, dass ich endlich schlafen darf!

Ulla hat uns drei gesunde Mädchen geschenkt und eine Einrichtung der Natur gezeigt, die so schön ist, dass wir uns auf das nächste Mal freuen.  Johanna Dorner  (Sektion Westliche Wälder Leuthau)

Januar 2019 - Dackel können ALLES

Ich bin stolze Besitzerin eines dreieinhalb jährigen Kurzhaarrüden, dem Bertl. Er ist sehr temperamentvoll und hat einen ausgeprägten Jagdtrieb. Jedoch bin ich keine Jägerin. Deshalb musste ich für meinen Hund eine andere Arbeit finden und so habe ich Rally Obedience (RO) für uns entdeckt.

RO ist eine junge Hundesportart, bei der der Spaß im Vordergrund steht und ist für jeden Hund und Hundeführer geeignet. In einem 20 x 30 m großen Parcour werden Schilder aufgestellt, die im vorgegebenen Zeitlimit abgearbeitet werden müssen. Auf den Schildern steht, was das Hund/Mensch Team auszuführen hat, wie z.B. Sitz und Platz, Hund umrundet Führer, Führer umrundet Hund, Slalom um Pylonen und in welche Richtung es weiter geht. Das schöne bei RO ist, dass nicht so streng gewertet wird wie bei Obedience, der Königsklasse des Gehorsams. Dackel und absoluter Gehorsam, geht das? Es geht!

Der Bertl und ich sind unsere erste richtige RO Prüfung beim Helloweeenturnier des Hundesportvereins Moosburg/Aich gelaufen. 
Als wir am Hundeplatz angekommen waren, war schon mächtig was los, denn es hatten 85 Starter gemeldet. Die Beginnerklasse, in der der Bertl und ich starteten, war als erste dran. 
Los ging es mit dem Briefing. Beim Briefing gleicht die Richterin die Starterliste mit den anwesenden Hundeführern ab. Dann erklärte sie nochmal einige Regeln. Man darf mit oder ohne Leine laufen. Den Hund ansprechen und mit der Hand berühren ist erlaubt (was sich allerdings bei einem Dackel schwierig gestaltet). Nach jedem abgearbeitetem Schild kann mit Leckerli belohnt werden, zwischen den Schildern aber darf man kein Leckerli in der Hand haben. Nicht erlaubt sind Futterbeutel, die Belohnung muss in der Jackentasche verwahrt werden. Ebenfalls verboten sind Zughalsbänder, Stachelhalsbänder oder Ketten.
Anschließend wurde der Parkur für die Besichtigung freigegeben. 

Schließlich war es für meinen Bertl und mich soweit.
Ich habe ihn aus dem Auto geholt und wir haben erstmal eine „Pissrunde“ gedreht. Dann ging’s auf den Turnierplatz, der von den Zelten der „Profis“ umsäumt war, an denen wir vorbei mußten. Mit breiter Brust ist mein Bertl in „Dackelmanier“ wie selbstverständlich vorbei stolziert. Wir haben alle Blicke auf uns gezogen. Ein Dackel bei einem RO Turnier scheint tatsächlich eine Attraktion unter all den Borders, Sheppards, Labis und Mixe zu sein.

Dann dürften wir auf den Vorbereitungsplatz. Ich habe meinen Hund aufgewärmt, ein paar Kommandos geübt und mit vielen Leckerlis aufmerksam gemacht -  angefüttert sozusagen. Endlich war der Parcour für uns frei. Ich habe Bertl abgeleint und los ging’s. Wird er bei mir bleiben und die Nase hochbekommen? Bei einem Dackel weiß man ja nie! Es hat geklappt. Er ist sehr schön bei Fuß gelaufen und hat mich während der ganzen Prüfung angeschaut. Mein Bertl war super! Ich habe mich sehr gefreut. Als wir durch waren, kam die Richterin zur Beurteilung. Sie hat gesagt, dass ich einen ganz tollen Dackel hätte, nur ich hätte Fehler gemacht. Ich hatte in der Aufregung ein Leckerli verloren, ein Schild falsch abgearbeitet und zuletzt noch das vorletzte in meiner Euphorie, weil bis dahin alles so gut lief, übersehen. Das gab ordentlich Punktabzug. Aber dennoch waren wir noch mit „gut“ in die Wertung, was nach nur vier Übungstagen ein toller Erfolg war. Trotzdem habe ich mich über mich geärgert. Aber mein Bertl hat mich ganz lieb getröstet, darin ist er sogar Weltmeister. 

Dackel können eben ALLES! (Wenn sie wollen 😢😂)    Josefine Geltl (Sektion Landshut)


 Dezember 2018 - Juno 

Vor 5 Jahren kam Juno zu uns, eigentlich "Inka vom Rosengarten". 

Sie hat uns von Anfang an viel Freude bereitet, wenn sie auch als Welpe jeden Schuh auf Haltbarkeit und Nahrungstauglichkeit getestet hat. Sie ist ein sehr lieber Hund, ein Familienhund und auch sehr kinderlieb. Verleugnen kann sie ihren Jagdtrieb allerdings nicht: Kein Igel und kein Jungvogel, der gerade seinen ersten Flugversuch unternimmt, sind vor ihr sicher. Schimpft man sie dann ob ihrer "Schandtaten", räumt sie schuldbewusst, aber zögernd und etwas unwillig das Feld.
Schwierig und etwas lustig gestaltete sich nur ein Kapitel der Hundeerziehung: Die Gewöhnung eines sehr familiennahen Hundes an ein artgerechtes, optimales Futter. Es ist uns mit Hilfe von verschiedenen Spielgeräten gelungen, ihr den Akt der Nahrungsaufnahme interessant zu gestalten. Oft frisst sie auch lieber aus der Hand als aus der Schüssel. Was beim üben auf dem Hundeplatz unserer Sektion sehr von Vorteil ist. 

Mitglied der Sektion Altötting/Mühldorf


 November 2018 - BDK Rallye 2018 auf dem Hundeplatz der Sektion München

Als Teil der Feierlichkeiten zum diesjährigen Jubiläum „125 Jahre BDK“ fand am3.Oktober   eine   Hunde-Rallye   statt.   Unsere   2.Vorsitzende   im   BDK,   Elfriede Kolbeck, hatte mit Hilfe der BDK Sektion München als Ausrichter der Rallye die Veranstaltung organisiert. Jede Sektion im BDK war aufgerufen, einen Teilnehmer an der  als Vertreter zu benennen. Insgesamt haben dann die sechs Sektionen (Altötting/Mühldorf, Chiemgau, Landshut, München, Oberland und Wendelstein) einen Vertreter um den „BDK-Rallye 2018 Tagessieg“ in das Rennen geschickt.Die   zahlreichen   Besucher   der   Rallye,   die   von   der Sektion   München   verköstigt  worden   sind,   hier   ein Dank   an   die   vielen   Helfer   mit   Kaffee/Tee   und Kuchenspenden, waren gespannt welche Aufgaben und   Schwierigkeiten   auf   die   Teilnehmer   im aufgebauten Parcours warteten. Sogar ein Plakat als Unterstützung für Nikki, den Teilnehmer der Sektion München, ist aufgehängt worden. Der auf dem Hundeplatz aufgebaute Parcours musste vom Hundeführer(in) mit seinem Hund unter den aufmerksamen Augen von Richterin Anna Lindlmaier und Richteranwärterin Sylvia Kremmling absolviert werden. Die Leinenführigkeit bei unterschiedlichem Tempo wie auch im Slalom unter Ablenkung war ebenso Teil der Prüfung wie „Halt“ und „Steh“ auf Kommando. Schwieriger wurde es dann aber noch bei der Aufgabe einen 8-ter um mit leckerem gekochtem Hühnerfleisch gefüllte   Schüsseln   zu   laufen.   Der   Hund   durfte   sich   selbstverständlich   nicht bedienen   und   sollte   die   Aufmerksamkeit   seinem   Hundeführer   und   nicht   den Schüssel respektive dem Inhalt schenken. Bei dem ein oder anderen ist scheinbar das   Frühstück   ausgefallen   und   somit   waren   die   Stücke   eine   willkommene Ergänzung des Speiseplans. Einen Löffel mit einem Ball in der Hand in der auch die Leine geführt wird zu balancieren und eine kurze Strecke zurückrück legen ohne den Ball zu verlieren war eine weitere Schwierigkeit. Auch wenn der Ball bei Teilnehmern mehrmals heruntergefallen ist, unsere Richter zeigten Verständnis und   Gnade   bei   der   Punktevergabe.   Die   letzte   Übung   war   eine   für   den Hundeführer alleine. Zwei Fragen rund um den Dackel und den BDK mussten noch richtig beantwortet werden.Die Siegerehrung fand dann in der nahen Forschungsbrauerei in München statt.Alle teilnehmenden Hundeführer(innen) mit ihren Hunden:

Annabell vom Starnberger Land, Sektion Oberland

Bellona vom Taborgrund, Sektion Chiemgau

Django vom Hefeler Wald, Sektion Altötting/Mühldorf

Nikki von Bretano, Sektion München

Paula, Sektion Landshut

Ulfilas von der Bismark Eiche, Sektion Wendelsteinhaben

haben viel Einsatz und Engagement gezeigt um sich auf die Rallye vorzubereiten und an diesem Tag das Beste zu geben. Wie es aber auch zu einer Rallye gehört,gab es mit Ulfilas von der Bismark Eiche aus der Sektion Wendelstein einen Tagessieger, der u.a. neben einer Decke, bestickt mit „Obergscheidhaferl“ noch EUR 125 für die Sektionskasse gewonnen hatte. Alle weiteren Teilnehmer haben eine Decke mit „Gscheidhaferl“ für ihre Teilnahme erhalten.

  Die positive Resonanz erfreute die Veranstalter und eine Wiederholung wird nicht ausgeschlossen.

Bericht:  Stephan Handke, Sektion München 

Oktober 2018   Hundsnarrisch

München – Graf Gustl ist ein Aristokrat mit kurzen Beinen und starkem Willen. Seinem Frauchen hat er mit seinen braunen Augen längst den Kopf verdreht. Seit etwas mehr als einer Woche lebt der zehn Wochen alte Kurzhaardackel bei Kabarettistin Luise Kinseher.

Die „Mama Bavaria“ als Ersatz-Dackelmama, das kommt nicht von ungefähr. Schon seit ihrer Kindheit liebt die 49-Jährige diese besondere Hunderasse. Endgültig reif für ein eigenes Zamperl war sie dann kürzlich nach dem Besuch des Dackelmuseums in Passau. „Es heißt ja immer, sich einen Dackel anzuschaffen, ist keine Vernunftsentscheidung“, sagt Kinseher und lacht. Und so war die Entscheidung schnell gefallen.

Sich als Dackel-Liebhaber zu outen, ist wieder angesagt. Vom Spießer zum Hipster: Der lang gezogene Vierbeiner hat sein Image-Problem überwunden. Er belegt wieder den zweiten Platz der beliebtesten Hunderassen in Bayern. Das freut Jürgen Bujanowski-Weber. Er ist nicht nur Dackelfreund, sondern auch Vorsitzender des Bayerischen Dachshundklubs. „Seit einigen Jahren ist die Zucht stabil“, sagt er. Rund 7000 Dackelwelpen kamen im vergangenen Jahr bundesweit zur Welt, in Bayern waren es knapp 300. Der zwischenzeitlichen Dackeldämmerung kann Bujanowski-Weber durchaus etwas Gutes abgewinnen: „Bei Modehunden besteht die Gefahr, dass sie überzüchtet werden.“

Ein Stammbaum gehört zu einem echten Rassedackel wie der Ausweis zum Menschen. Auch Graf Gustl kann damit aufwarten. Luise Kinseher hat den Welpen bei einem Züchter in Niederbayern geholt. Der Name „August von Scheibing“ steht in seinen Hundepapieren. Das war Kinseher wohl etwas zu förmlich. Auf den Namen Gustl kam sie wegen Gustl Bayrhammer, dem legendären bayerischen Volksschauspieler. Und weil sie an ihrem Dackelbaby so eine aristokratische Ausstrahlung zu erkennen glaubte, hat sie ihn eben Graf Gustl genannt.

Gustl Bayrhammer war in den 70er-Jahren nur einer von vielen Dackelnarrischen. Als Tatort-Kommissar Veigl teilte er einst Tisch, Bett und Bier mit seinem Dackel Oswald. Als das Original 1975 eines natürlichen Hundetodes starb, gab es ein großes Casting für einen würdigen Dackel-Nachfolger an der Seite des Oberinspektors.

Mit dem Dackel Waldi, seines Zeichens erstes olympisches Maskottchen überhaupt, brach 1972 eine regelrechte Dackelmanie aus – München galt als heimliche Hauptstadt der kurzbeinigen Kläffer. „Damals gab es fast 15 000 Dackelwelpen im Jahr“, weiß Bujanowski-Weber. Der Dackel, der urbayrischste Hund überhaupt? Das möchte Bujanowski-Weber nicht mit einem klaren Ja beantworten. Er selbst stammt aus dem Ruhrgebiet und verfiel vor gut 30 Jahren dem Dackel, Teckel oder Dachshund, wie die Rasse wahlweise genannt wird. „Es ist eher ein typisch deutscher Hund“, sagt er diplomatisch.

Ursprünglich ist der Dackel ein Jagdhund. Mit seinen kurzen Beinen und den knapp neun Kilo Gewicht ein „guter Stöberhund“, so Bujanowski-Weber. Die Adligen und Mächtigen schätzen ihn, am Grab von Kaiser Wilhelm II. zeugt heute noch eine Inschrift für den „treuen Dachshund Erdmann/ 1890 - 1901 / WII“ von der großen Dackel-Liebe Seiner Majestät. Bürgerliche, aber auch Künstler wie Pablo Picasso, der seinen Lump in Gemälden verewigte, verfallen dem Jäger mit der feuchten Schnauze. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Dackel aber auch der Hund des kleinen Mannes. Im Vorstadtidyll hat er seinen Platz neben dem Gartenzwerg und gilt spätestens in den 80er-Jahren als spießig.

Dabei sind seine Charakterzüge alles andere als angepasst. Der Dackel gilt gemeinhin als stur. Als ein Tier mit Hang zur Selbstüberschätzung. So lautet ein bekannter Spruch: „Wenn ein Dackel in den Spiegel schaut, sieht er einen Löwen.“ Wer die Zamperl nicht mag, sieht darin den Beweis, dass es sich nur um einen Hund mit gestörtem Machtgefühl handeln kann. Dackel-Liebhaber dagegen erkennen eindeutig positive Attribute, wie Stolz, Mut und Kraft.

Ihrem Graf Gustl bezeugt Kinseher ein aufgewecktes Wesen. „Er passt gut zu mir, denn er ist sehr selbstbewusst. Da kann ihm noch so ein großer Hund begegnen – den knurrt er an.“ Bleibt ihr nur zu wünschen, dass sie das Herrchen, Verzeihung, Frauchen, bleibt. Vor einem warnt Bujanowski-Weber: „Der Dackel ist ein hierarchisches Wesen. Wenn keiner das Sagen hat, übernimmt er die Führung.“

Sollte aus dem kleinen Graf Gustl aber ein Aristokrat mit gutem Benehmen werden, darf er vielleicht kurzbeinig auf die Spuren seines Namensgebers. Dann ist der Weg frei vor die Kamera, in die Sendung „Mama Bavaria“, in der Kinseher im Bayerischen Fernsehen wieder in ihre Parade-Rolle schlüpft.

Quellenangabe: Weilheimer Tagblatt vom 10.10.2018, Seite 3

September 2018          Welch ein Leben

Halina zeigt ihrem neuen rumänischen Freund Aurelio ihre Heimatstadt. Ein Dackel-Spaziergang weiter


August 2018

         Mitglied: Sektion Augsburg und Sektion Altötting/Mühldorf

Juli 2018     

Auf der Rassehunde-Gemeinschaftsausstellung "wedelt und trabt" in München er lief sich Isidor von der Martinskirche mit seinem Besitzer Alexander Böck den höchsten Form Wert Vorzüglich (V1) und wurde noch schönster in seiner Haarart.
Zuerst mußte Isidor eine Runde im Ring laufen danach durfte er zur Richterin kommen.Mit großer Erwartung hob mich mein Herrchen auf den Richtertisch den ich ja schon kenne - war ja nicht mein erstes Mal.
Nach sorgfälltiger Untersuchung der Richterin und Überprüfung meiner Papiere stellte Sie nach Ihren Worten, " ohne Frage  ein sehr schöner Kurzhaardackel " bei mir fest, was meinem Herrchen ein Lächeln in sein Gesicht zauberte.
Danach das übliche für mich langweilige im Kreis laufen, meinem Herrchen wurde es schon ganz  " schwindlig " und das hohe Gras störte mich überhaupt nicht da die Ausstellung diesmal im Freien statt fand.
Endlich war es soweit die Richterin rief uns zu sich.  Ich musste stehen und nicht sitzen was ich nicht verstehe aber wenn Herrchen es sagt dann folge ich.
Nach nochmals genauster Beobachtung der Richterin folgte nun das erlösende Ergebnis an mein Herrchen  Sie sagte " ohne Frage ein V1" !
Dann war erst Mal Pause meine anderen Artgenossen wie Langhaar,Rauhaar und Zwergdackel durften auch mal in den Ring um Bekanntschaft mit der Richterin zu machen.
Nach geraumer Zeit war es dann wieder soweit ich musste wieder ran zur Kürung des schönsten in seiner Haarart nach ein paar Runden im Ring man glaubt es kaum -- kürte mich Richterin zum Sieger.
Jetzt war wieder warten angesagt da ich noch eine Schleife für mein Halsband bekomme.
Kurze Zeit nach der Ehrung sprach uns Gräfin Isabelle von Oppersdorff an und sagte " Isidor hat ja heute alles abgeräumt was man abräumen kann!" freudig plauderten mein Herrchen und mein Frauchen noch ein paar Sätze mit ihr ehe es langsam nach einem langen aber erfolgreichen Tag wieder nach Hause ging.                                 Mitglied Sektion Günzburg

         Mai 2018                             Südafrika- und Namibia-Reise

Am Ende unserer Südafrika- und Namibia-Reise besuchten meine Frau und ich am 15.04.2018 eine Dackel-Show in Johannesburg. Mitglieder des Teckel Club und des South African Dachshund Club stellten auf dem weitläufigen Gelände des Goldfields Kennel Club ab 9 Uhr morgens ihre Lieblinge vor. Die spanische Richterin Gonzalbo beurteilte in der „54th Annual Championship Show“ die Hunde gemäß ihrer Haarart und Größe in vielfältigen Kategorien, beispielsweise „Best Baby Puppy“, „Best Puppy“, bester Junior, bester Kastrat, bester Veteran und natürlich bester Teckel. Was uns positiv überraschte, war die Begeisterung der Südafrikaner für rote und schwarze Langhaardackel, die am meisten ausgestellte Haarart. Am frühen Nachmittag war dann Schluss und aufgrund eines sich ankündigenden Gewitters wurden die Pavillons sehr schnell abgebaut undalle Hunde sicher in den Fahrzeugen verstaut. Das war auch gut so, denn das Gewitter fiel wenig später sehr heftig aus.

Wir haben den Tag sehr genossen und bedanken uns für die von den Mitglieder zubereiteten Speisen und die Getränke, für die netten und informativen Gespräche und auch dafür, dass wir beide, mit jeweils einem schwarzen Langhaardackel ausgestattet, in der Kategorie „Breeders TeamChallenge“ für das Team des Zwingers Miniland mit an den Start gehen durften.

Weitere Informationen über südafrikanische Dackel gibt es unter: http://www.dachshund.co.za/ undhttps://www.facebook.com/sadachshundclub/

Mitglied  der Sektion München


April 2018                Bastian vom Schwindauer-Land hat uns im Sturm erobert

Als mein Rauhhaardackel am 02.Dez 2016 morgens um 4:30 H schwer herzkrank in meinen Armen starb,

hatte ich das Gefühl, mir würde jemand das Herz heraus reißen, so unerträglich war der Schmerz...

Mein Seelenhund, mein bester Freund, den gab es plötzlich nicht mehr, nicht nur ich sondern die ganze 

Familie war unglaublich traurig. wir hatten ein Familienmitglied verloren...

Wegen Beruf und Schule wollten wir keinen Hund mehr, da einfach die Zeit fehlte.

Doch es kam alles anders...

Mein Sohn surfte  immer wieder im Internet auf der Suche nach schönen Rauhhaardackeln und guten Zwingern....

So fand er im Frühjahr 2017 die Seite "Dackel vom Schwindauer Land" und nervte mich solange bis ich anrief um zu fragen, ob noch ein Welpe zu haben wäre...

Leider waren alle schon vergeben, aber man vertröstetet uns auf den Herbst, da würde es noch einmal einen Wurf geben...

In diesem Moment klar, wie enttäuscht wir doch waren, dass als alle schon weg waren, wie sehr doch ein Hund fehlte.

Im Juni 2017 lag ein weiteren Wurf (mein Sohn hatte immer wieder mal die Wurfanzeigen nachgesehen), ein Rüde war noch zu haben und die Freude riesig....

Wir vereinbarten telefonisch sofort einen Besuchstermin und fuhren Ende August 450 km (einfach) nach Bayern zum Schwindauer Land nur um die Welpen anzusehen, man muss ja nicht gleich einen nehmen...

Die Familie  empfing uns herzlich, die Hundebabies waren mehr als niedlich, eines schöner als das andere, die Hundemutter freundlich, ruhig und verschmust.

Ein kleiner Frechdachs knabberte sofort an meinem Schnürsenkel, machte es sich auf meinem Fuß bequem und schlief ein. Das war Basti, der Rüde der noch zu haben war...

Es gab kein Überlegen mehr, in dem Moment war klar, den nehmen wir.  Der Garten wurde welpensicher gemacht, zeitversetzt Urlaub genommen, Herbstferien mit eingeplant und danach meine Schicht auf die Spätschicht getauscht, um dem Hundchen das Eingewöhnen so leicht wie möglich zu machen.

Am 1. Oktober 2017 zog Bastian vom Schwindauer Land bei uns ein und hat nicht nur unsere Herzen im Sturm erobert, sondern auch die der Nachbarn und Freunde.

Wir lieben ihn über alles auch wenn er einen ziemlichen Dickschädel hat...Gerade das macht ihn so liebenswert denn so stur er ist, so verschmust und lieb kann er auch sein sowie intelligent, neugierig und lernwillig. 

Wir würden jederzeit wieder fast 2000 km fahren um ihn anzusehen und dann zu holen, er bereichert unser Leben ungemein.

  (Mitglied: Sektion Altötting/Mühldorf)

März 2018                           Zum Dackel wie die Jungfrau zum Kinde,

...das kann man bei uns wirklich sagen. Es war vor ca. 30 Jahren. als wir von unserem Tierarzt einen Kurzhaardackel angeboten bekamen. Er hatte ihn aus schlechter Haltung übernommen und aufgepäppelt. Leider konnte er ihn nicht selbst behalten, da er zu diesem Zeitpunkt bereits 4 eigene Hunde besaß. 
Nach einigem hin und her, haben wir uns entschlossen den Kurzhaarrüden als Zweithund zu unserer Mischlingshündin bei uns aufzunehmen. Schnell stellte sich heraus, dass dieser sehr selbstbewusste Kerl genau nach dem Geschmack meines Mannes war. Lumpi lebte ca. 8 Jahre noch bei uns und dann   mussten   wir   ihn   schweren   Herzens   über   die   Regenbogenbrücke gehen lassen.
Der größte Wunsch meines Mannes  war es  jedoch,  dass  er irgendwann noch mal einen Kurzhaardackel haben wird und so kam es, dass ich ihm zu seinem 50. Geburtstag im August 2012  unsere Paula  "Dotty Paula  vom Kaiserbachtal"   geschenkt   habe.   Die   Überraschung   ist   mir   wirklich   sehr gelungen, denn er hatte so gar keine Ahnung.
Schnell   haben   wir   festgestellt,   dass   der   Dackel   genau   der   Hund   nach unserem Geschmack ist und wie die Faust aufs Auge zu unserer Familie passt. Unsere Paula ist eine sehr ruhige und ausgeglichene Hündin, also musste etwas Power in die Bude.
Im April 2015 nahmen wir Kontakt zur Züchterin der  "Dackel von der Zwergenkönigen" auf und machten einen Termin zum gegenseitigen Kennenlernen   aus.   Ich   kann   wohl   behaupten,   dass   die   Sympathie   auf beiden Seiten sofort da war und nachdem klar war, dass Disney    trächtig   ist,   haben   wir   uns   sofort   für   eine   kleine   Hündin angemeldet. Und   dann   am   11.05.2015   wurde   sie   geboren,   mein   Seelenhund,   meine"Kenia von den Zwergenkönigen" die bei uns Vroni gerufen wird und die ich von meinem Mann zur Silberhochzeit geschenkt bekam. Ich   kann   wirklich   behaupten,   dass   unsere   beiden   Dackel   unser Familienleben komplettiert haben.Es kam dann das ich verschiedene Veranstaltungen der Sektion Mühldorf besucht habe, Mitglied beim BDK wurde und auch an den Spaziergängen in Landshut gerne teilnahm. Als es zur Sprache kam, dass wir in Landshut eine eigene Sektion gründen werden, brauchte man mich nicht lange zubetteln und ich übernahm sehr gerne das Amt der Schriftführerin.Unsere Sektion Landshut wurde dann im Juli 2017 gegründet und ich bin so glücklich mit einem solch netten Team zusammenzuarbeiten und meine Leidenschaft für den Dackel auszuleben zu können    (Mitglied: Sektion Landshut)


Feb. 2018 Cinderella vom Rehsprung

 

Die kleine Ella, hatte nicht den einfachsten Start bei ihrem Frauchen. Sie musste ihr gebrochenes Herz, nach dem Verlust der kleinen Lotti heilen.

Das ist ihr mit Bravour gelungen.
Ella erfreut sich am Arbeiten und genießt die gemeinsame Zeit.
Jeden Samstag steht sie tapfer als Vorzeigehund parat und zeigt den Dackelschul Besuchern, wie ein Dackel vorbildlich folgen soll.
Am 20.01.2018 dufte sie gemeinsam mit ihren Freunden aus der Dackelschule ihren 1. Geburtstag feiern.
Natürlich gab es auch eine Torte, welche sofort verputzt wurde. Über die Tischmanieren müssen wir noch sprechen.  

 (Mitglied: Sektion München)

Dez. 2017    Fürstin Brunigund 


Meine Tochter Bruni wollte schon als Welpe groß hinaus. Sie kletterte als erste auf den für sie hochgelegenen Sonnenschirmständersockel und verteidigte diesen. Heute lebt sie in den Bergen Tirols und genießt ihr Leben. Herrchen und Frauchen sind stolz auf diese kleine große Maus. Dort hat sich auch einen Fensterplatz mit toller Aussicht in die Welt. Ich bin stolz auf meine Tochter Bruni - Deine Mama Gina

 (Mitglied: Sektion Allgäu)